Die Theoretischen Besonderheit Der Partikel Im Deutsch

Die Theoretischen Besonderheit Der Partikel Im Deutsch

Partikeln kommen besonders höffig in der gesprochenen Sprache vor und erfüllen ganz unterschiedliche Funktionen. Als Gradpartikeln geben sie Auskunft über die Intensität von Eigenschaften, als Fokuspartikeln heben sie von Eigenschaften als Fokuspartikeln heben sie bestimmte Teile eines Satzes hervor, als Negation Partikeln verneinen sie einen Satz.

Аннотация статьи
Fokuspartikel
Intensitätspar-tikel
Steigerungspartikel
Gradpartikel
Abtönungspartikel
Negation Partikel
Partikeln
Ключевые слова

Partikeln zeichnen sich durch ihre Kerze aus. Oft legen sie ein besonderes syntaktisches Verhalten an den Tag. Typisch ist auch, dass sie in verschiedenen Klassen der Nichtflektierbaren bzw. der Partikel vorkommen können:

Wir wollten kommen, aber der Zug fiel aus (Konjunktion) - Das ist aber schön! (Abtönungspartikel).

Heute regnet es nicht. (Negationspartikel) - Ist das nicht ein herrliches Wetter? (Abtönungspartikel).

Es ist schon drei Uhr. (Temporaladverb) - Was will der schon ausrichten (Abtönungspartikel) - Wer der Vortrag nicht interessant? - Schon. (Antwortpartikel).

Deshalb ist es immer wichtig, neben der Form auch die Funktion der jeweiligen Partikel zu berücksichtigen.

Gradpartikel (Steigerungspartikel, Intensitätspartikel)

Gradpartikeln geben an, in welchem Intensitätsgrad eine Eigenschaften oder ein Sachverhalt auch vor Zahlwörter und bei Verben, nicht jedoch vor artikelfähigen Substantiven.

Der Sommer ist sehr schön. Die Sonne scheint sehr oft. Die Sonnen brennen sehr.

Manche Gradpartikeln sind nicht nur auf eine bestimmte Wortart festgelegt, sondern auf eine feste Wortform (z. B Komparativ) oder auf bestimmte Einzelwörter (sehr bedauern, aber *sehr essen).

Gradpartikeln können betont werden. Meistens können sie nicht allein ist Vorfeld verschoben werden. Ähnlich wie Fokus - und Abtönungspartikeln können Gradpartikeln weggelassen werden, ohne dass der Satz ungrammatisch würde. Gradpartikeln decken eine Skala ab von geringer über starke Intensität bis hin zum Höchst - bzw. Übermaß:

Wenig, etwas, einigermaßen, fast, ziemlich so, sehr, ausgesprochen, besonders, ungemein, überaus, ganz, äußerst, zutiefst, höchst, zu.

In gleicher Weisekommen oft auch Adjektive (ungewöhnlich, extrem, absolut) und Präpositionen (über, bis zu) ohne Kasusforderung zum Einsatz:

Sie war ungewöhnlich/extrem/absolut vorsichtig. Darauf gibt es über /bis zum Jahre Gefängnis.

Bei ganz sich die Bedeutung aufgespalten, weshalb es sowohl als Adjektiv (komplett, vollständig) als Gradpartikel klassifiziert wird - hier entweder mit verstärkender oder mit abschwächender Funktion. Wirkt die Gradpartikelverstärkend (vollkommen, sehr, überaus), wie sie betont, wirkt sie abschwächend (ziemlich), wird sie nicht betont:

Sie war ganz vorsichtig (sehr überaus). - Sie war ganz vorsichtig - aber es hat nicht gereicht (ziemlich). Das Geschirr ist ganz sauber (vollkommen sauber). - Das Geschirr ist ganz sauber (ziemlich sauber).

Einige wenige Gradpartikeln lassen sich steigern:

sehr- mehr - am meisten; wenig - weniger - am wenigsten

 In der Umgangs- und Jugendsprache entstehen immer wieder neue, noch “unverbrauchte” Gradpartikeln. Sie entstammen Adjektiven, die ihre eigentliche Bedeutung aufgegeben haben und noch der Intensivierung dienen. Dabei bleiben sie, wie alle Partikeln, unflektiert:

Wir haben uns irre/ wahrsinnig/schrecklich/total amüsiert. Das war echt/einheimisch lustig. Sie hat sich tierisch aufgeregt. Bleib schön/hübsch/ruhig!

Auch viele standartsprachliche Gradpartikeln gehen aus Adjektiven hervor: äußerst, denkbar, recht.

Mancha Gradpartikeln dienen ausschließlich der Verstärkung der Negationen: gar, überhaupt, beileibe (verhaltet):

Daran habe ich gar/überhaupt/beileibe nicht gedacht.

Andere Gradpartikeln modifizieren ausschließlich Komparative bzw. Auch Superlativ.

Sie spielt viel/weit (aus) besser. (Komparativ)

Sie spielt weitaus am besten. (Superlativ)

Die Fokuspartikel

Lateinisch Fokus bedeutet “Herd, Brennpunkt”. In diesem Sinne Fokuspartikeln im Verbund mit ihrer Konstituente den Informationskern (Fokus) des Satzes, d.h., sie markieren den Teil des Satzes mit dem größten Mitteilungswert. Dabei können wir auch vor bzw. Hinter Substantive und Pronomen treten. Das Bezugswort trägt den Fokusakzent.

Nur er / er nur ist gekommen. Allein sie / sie allein ist daran schuld. So etwas kann bloß/nur ihm passieren. Sogar die Gäste haben getanzt (nicht nur das Brautpaar). Die Gäste haben sogar getanzt (und nicht nur gegessen und sich unterhalten). Ausgerechnet er muss sich dazu äußern. Diese Aufgabe kann selbst/ sogar ein kleines Kind bewältigen.

In Gegensatz zur Gradpartikel haben nur wenige Fokuspartikeln graduierende Funktionen. Fokuspartikeln setzen Alternativen zu ihrem Bezugswort voraus und schließen andere Möglichkeiten aus oder ein. Im ersten Fall (Ausschluss) handelt es sich um exklusive oder restriktive Fokuspartikeln, im zweiten Fall (Einschluss) um inklusive oder additive:

Einzig/nur die Lehrerin spielte mit (sonst niemand; exklusiv).

Sogar/selbst/auch/besonders die Lehrerin spielte mit (andere auch, inklusiv).

Darüber hinaus kann eine skalierende Interpretation stattfinden, vgl. noch einmal Sogar die Lehrerin spielte mit. Hier impliziert, dass andere Personen lieber bzw. Mehr mit spielten. Anders in Besonders die Lehrerin spielte mit: Hier sind zwar auch andere beteiligt, aber mit geringerem Einsatz.

Negation Partikel

Die Negation Partikel nicht negiert meist den ganzen Satz:

Die Mutter kommt heute nicht. Es regnet nicht.

Normalerweise steht nicht zwischen Thema und Rhema.

Er geht morgen nicht in die Schule. Er hat schlechtes Gewissen, weil er gestern nicht in der Schule war.

Anders als bei vielen anderen Partikeln ändert sich der Wahrheitswert der Aussage, wenn man die Negation Partikel nicht allein das Vorfeld besetzen; dennoch weist sie Ähnlichkeiten mit dem Adverb auf (deshalb oft die Bezeichnung “Negationsadverb”). Des Weiteren kann die Negationspartikel allein keine Antwort auf Fragen bilden.

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  1. Duden. Band I. Die deutsche Rechtschreibung. 20., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Duden Verlag. Mannheim. Leipzig. Wien. Zürich,1991.
  2. Deutsche Sprache. Kleine Enzyklopädie. Herausgeber W. Fleischer u. a. Auflage. Leipzig, 1983.
  3. Duden «Die Grammatik». Deutschland, 2010.
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