Theoritische Besonderheiten der Wörter im deutschen

Theoritische Besonderheiten der Wörter im deutschen

Das Wort als sprachliche Einheit hat unter anderen sprachlichen Einheiten eine besondere Stellung. Die sprachlichen Einheiten existieren innerhalb des Wortes und können nur durch linguistische Analyse ausgegliedert werden. Im Unterschied zu diesen Einheiten ist das Wort auf Gegenstände, Erscheinungen der realen Wirklichkeit sowie deren Beziehungen zueinander bezogen.

Аннотация статьи
das Wort
der Satz
die Wortbedeutung
Ключевые слова

Das Wort ist eine historische Erscheinung, eine Einheit von Form und Bedeutung, die Grundeinheit der menschlichen Kommunikation. Das Wort entsteht im Prozess der Bezeichnung eines Gegenstandes, einer Erscheinung, einer Eigenschaft usw. Deswegen sind die Wörter Benennungseinheiten für Gegenstände, Prozesse, Handlungen, Merkmale, Zustände usw. Man unterscheidet zwei Arten der Wörter – die Wörter, die etwas bezeichnen und verallgemeinern und die Wörter, die nur bestimmte Beziehungen zwischen den sprachlichen Einheiten darstellen und damit den Satz gestalten.

Das Wort als sprachliches Zeichen existiert in zwei Modifikationen: als potentielles, polysemes Zeichen – im System, in der Sprache und als aktuelles Zeichen – in der Rede, im Text.

Das Wort ist Träger der Bedeutung, das bedeutet, dass es einen Teil der Realität bezeichnet und etwas bedeutet. Das Wort gehört zu bestimmten semantischen Feldern, thematischen Gruppen, synonymischen Reihen. Jedes Wort besitzt seine semantische Valenz und seine Distribution. Das Wort hat eine bestimmte graphemische und phonetische Form und ist immer stilistisch markiert.

Als eine Einheit der Rede ist das Wort:

  1. artikuliert (in der mündlichen Rede) und notiert (in der schriftlichen Rede);
  2. isoliert als Minimaläußerung der Rede;
  3. kombiniert in einem Syntagma oder in einem Satz;
  4. Realisiert eine von mehreren Bedeutungen.

Das Wort ist ein kompliziertes Zeichen, deshalb ist es nicht leicht, es widerspruchsfrei zu definieren. Es gibt zahlreiche Definitionsversuche, aber in jeder Sprache hat das Wort seine Besonderheiten in der phonetischen, morphologischen und semantischen Struktur. Die Anerkennung des Wortes von vielen Wissenschaftlern als Grundeinheit der Sprache hebt die Schwierigkeiten, die mit seiner Definition verbunden sind, nicht auf. Es gibt keine allgemeine Definition des Wortes.

Alle wichtigsten Definitionen des Wortes könnte man zu vier Hauptgruppen zusammenbringen.

  1. Das Wort ist die kleinste syntaktische Einheit.
  2. Das Wort ist die kleinste bedeutungstragende und selbständige Einheit der Rede.
  3. Das Wort ist eine sprachliche Einheit, die phonetischen, grammatischen und semantischen Merkmale in sich vereinigt.

Das Wort ist die Bezeichnung des Wirklichkeitselementes.

Alle Definitionen stimmen, doch keine von ihnen beschreibt die Gesamtheit der Merkmale des Wortes als die Haupteinheit der Sprache. So könnte die allgemeine Definition des Wortes auf folgende Weise klingen: „Das Wort ist die lexikalisch-semantische Einheit, der kleinste relativ selbständige Bedeutungsträger, dessen Formen durch die gemeinsame lexikalische Bedeutung zu einem Paradigma vereint sind, das als Bestandteil des Systems als graphemische und phonemische Einheit auftritt“. Diese Definition setzt im Wort die Einheit der phonetischen, der grammatischen und der semantischen Seiten voraus.

Das Wort ist aber nicht immer die dreiseitige Einheit, die in ihrer Struktur phonetische, lexikalisch-grammatische und semantische Eigenschaften der Sprache umfasst. Also, ein phonetisches Wort stellt nicht immer nur ein grammatisches Wort dar. Ein grammatisches Wort entspricht nicht immer einem semantischen Wort und umgekehrt.

Das Wort können wir auf einer bestimmten Ebene definieren und im Schnittpunkt der Sprachebenen betrachten.

Auf diese Weise erweist sich das Wort:

  1. auf der phonologischen Ebene als eine durch mögliche Pausen isolierbare Einheit;
  2. auf der graphemischen Ebene als eine durch Leerstellen im Schriftbild isolierbare Einheit;
  3. auf der morphematischen Ebene als eine aus dem Redestrom isolierbare morphematische Einheit, die im System zu einem morphologischen Paradigma gehört;
  4. auf der lexikalisch-semantischen Ebene als kleinster, relativ selbständiger Träger der Bedeutung;
  5. auf der syntaktischen Ebene kann das Wort als Satzglied vertausch- oder umstellbar sein.

Das Wort erweist sich im Ideal als Einheit sowohl auf der phonologisch-graphemischen, als auch auf der morphematischen, der syntaktischen und der lexikalisch-semantischen Ebene. Das Wort steht im Schnittpunkt mehrerer Ebenen.

Das Wort ist polyfunktional und wir betrachten es aus der Sicht seiner Hauptfunktionen:

  1. die Nominative Funktion (die Funktion der Bezeichnung);
  2. die Signifikate Funktion (die Funktion der Verallgemeinerung);
  3. die kommunikative Funktion (die Funktion des sprachlichen Verkehrs);
  4. die kognitive Funktion (die Funktion der Erkenntnis);
  5. die expressive Funktion (die Funktion des sprachlichen Ausdrucks);
  6. die Indiz Funktion der Wörter (die Funktion der Kennzeichnung);
  7. die pragmatische Funktion (die Funktion des Ausdrucks der Gefühle).

Die genannten Funktionen sind die wichtigsten Funktionen der Sprache und gleichzeitig des Wortes als deren Grundeinheit.

Die phonetische und morphologische Ausformung des Wortes hat neben allgemeinen Merkmalen auch eine bestimmte nationale Spezifik.

Für die phonetische Ausgestaltung des deutschen Wortes sind folgende Merkmale kennzeichnend:

  1. Die Lautgestalt der deutschen Wörter wird durch die Kombination und wechselnde Anordnung von etwa 40 Phonemen bestimmt.
  2. Im Deutschen besitzt das Wort eine morphologisch gebundene Betonung.
  3. Typisch für abgeleitete und zusammengesetzte Wörter ist das Vorhandensein der Haupt- und Nebenbetonung. Die Hauptbetonung im Deutschen ist stark zentralisiert, sie gestaltet das Wort als eine lexikalische Ganzheit.
  4. Die Konsonanten im Auslaut und im Silbenauslaut werden stimmlos ausgesprochen.
  5. Die Vokale im Wort-oder Silbenanlaut erhalten den festen Einsatz.
  6. In unbetonten Silben werden die langen Vokale quantitativ reduziert.
  7. Die morphologische Struktur des Wortes stellt eine Morphem Kombination dar.

Wortbedeutung ist die innere Seite des Wortes, sein Inhalt. Sie ist mit der äußeren Seite des Wortes verbunden. Beide Seiten des Wortes bilden eine untrennbare Einheit. Die Wortbedeutung entsteht im Erkenntnisprozess. Die objektive Realität wird im Prozess der gesellschaftlichen Praxis vom menschlichen Bewusstsein erfasst und abgebildet. Diese Abbilder – Resultate der Denktätigkeit – sind annähernde Kopien der Wirklichkeit. Sie spiegeln wesentliche Merkmale der abgebildeten Gegenstände und Erscheinungen wider und sind als Begriffe, logische Kategorien zu betrachten.

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  1. Duden «Die Grammatik». Deutschland, 2010.
  2. Щерба Л. В. «Опыт общей теории лексикографии». Moсква, 1957.
  3. Stepanova M. D, Sernyseva I. I «Lexikologie der deutschen Sprache». Moskau, 1975.
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