Das grammatische Geschlecht und strukturell – semantische Klassifikation der Substantive

Substantive sind satzgliederfähig; sie können in der Funktion einer jeden Satzgliedes auftreten mit Ausnahme der Funktion des verbalen Prädikats. Das volle Paradigma des Substantivs besteht aus drei Mikroparadigma (der Zahl, des Kasus, der Bestimmtheit / Unbestimmtheit). Das Substantiv hat maximal 16 Wortformen.

Аннотация статьи
die Substantive
der Artikel
das Geschlecht
der Kasus
Ключевые слова

Substantive sind deklinierbar und haben maximal drei grammatische Kategorien: der Zahl, der Bestimmtheit / Unbestimmtheit, Kasus. Nicht alle Substantive haben alle 3 grammatischen Kategorien: einige haben nur zwei oder sogar eine grammatische Kategorie:

Ich trinke TeeDer Tee ist heiß. (2 Kategorien) Die Rakete fließt zum Mars (1 Kategorie).

Es gibt drei Haupttypen der Deklination (starke, schwache, weibliche) und Nebentype wie Deklination der Eigennamen, Mischtyp).

Zur starken Deklination gehören die meisten Maskulina und alle Neutra außer „das Herz“.

Zur schwachen Deklination gehören Substantive, die Lebewesen bezeichnen:

  1. die Substantive, die früher ein „e“ im Auslaut hatten: der Mensch, der Bär, der Herr;
  2. die Substantive, die mit einem „e“ auslauten: der Junge, der Kollege, der Löwe;
  3. Maskulina mit betonten Suffix: der Student, der Kosmonaut.

Zur weiblichen Deklination gehören alle Feminina: die Frau, die Kraft.

Zum Mischtyp gehört das Wort „das Herz“ und Maskulina, die ein „e“ auslauten, aber nicht Lebewesen bezeichnen: der Wille, der Gedanke, der Friede (n), der Haufe (n), der Buchstabe.

Die meisten Eigennamen beim Deklinieren bekommen ein „(e)s“ nur in Genetiv Singular, aber die Eigennamen, die mit „ks“ auslauten oder die Substantive auf „ie“ bekommen in allen Kasus noch eine Endung „en“ (Max – Maxens; Marie – Mariens; aber Maries ist gebräuchlicher).

Das Genus (das grammatische Geschlecht) ist keine rein grammatische Kategorie, weil es keine Opposition gibt. Es ist ein klassifizierendes Merkmal, das alle Substantive in die drei Klassen der Maskulina, Feminina und Neutra gliedert. Das ist auch eine lexikalisch-klassifizierende Kategorie (die Wörter werden nach der lexikalischen Bedeutung und nach den grammatischen Formen in drei Geschlechter klassifiziert). Das grammatische Geschlecht wird durch drei Mittel ausgedrückt:

  1. durch den Artikel (der Tisch, das Buch, die Tür);
  2. durch wortbildende Suffixe (die Übung, das Mädchen, der Frühling);
  3. durch die Kongruenz des Substantivs (kaltes Wasser).

Die Verteilung der Substantive in die drei Geschlechter ist eng mit dem Deklinationstyp und mit dem Typ der Pluralform der Substantive verbunden.

Bei den Namen der Menschen oder Tieren ist das Genus semantisch motiviert und drückt das Geschlecht aus (der Vater, die Mutter, die Kuh, der Ochse); Kinder und kleine Tiere sind sächlichen Geschlechts (das Kind, das Kalb, das Lamm).

Bei den Sachnamen und Abstrakta fehlt die semantische Motivierung bei der Klassifizierung der Substantive in drei Geschlechte, deshalb kann man oft vom Wortbildungssuffix entscheiden (alle Substantive auf -chen sind neutral); die Suffixe -ung, -keit, -heit gehören zur Bildung der Feminina: Kindheit, Möglichkeit.

Bei den Sachnamen und Abstrakta, die keine wortbildenden Suffixe aufweisen, kann man das grammatische Geschlecht nach der lexikalischen Bedeutung bestimmt werden.

Schema der strukturell-semantischen Klassifikation der Substantive

Die Kategorie des Numerus (der Zahl) drückt quantitative Beziehung aus und die Existenzform der Kategorie ist Gegenüberstellung von unzählbaren und zählbaren Substantive.

Die Kategorie der Zahl ist für die unzählbaren Substantive nicht charakteristisch, weil sie keine Kategorie der Zahl kennen:

  1. die meisten Unika (die Sonne);
  2. Kollektiva (bei Sachnamen: Eltern, Geschwister);
  3. Stoffnamen (Tee, Wasser, Milch, Kreide);
  4. viele Abstrakta (die Wärme, der Hass);
  5. einige Sachnamen (die Ferien, die Weihnachten);
  6. einige geographische Namen (die Alpen, die Niederlande). Zur Pluralbildung dienen drei grammatische Mittel:
  • Der Artikel (der Fahrer – die Fahrer);
  • Der Umlaut (die Tochter – die Töchter; der Sohn – die Söhne);
  • Das Suffix (die Frau – die Frauen, das Buch – die Bücher, das Auto – die Autos).

Je nach dem pluralbildenden Suffix unterscheidet man 5 Typen der Pluralbildung.

Die Kategorie des Kasus drückt die syntaktische Beziehung zwischen den Satzgliedern aus. Die Existenzform dieser Kategorie ist eine 4-gliedrige Opposition (Nominativ, Genetiv, Dativ, Akkusativ). Einzelne Satzglieder (Adverbialbestimmung, Objekt, Attribut) werden nicht nur durch reine Kasus ausgedrückt, sondern durch präpositionalen Kasus.

Die Funktion der einzelnen Kasus: der Nominativ ist die Grundform des Substantivs im Paradigma.

Der Nominativ erfüllt im Satz folgende Funktionen:

  • Subjekt: diese Sprache ist schwierig;
  • Prädikativ: er ist mein Freund;
  • Prädikatives Attribut: als junger Mann verließ er seine Heimatsstadt.

 

  1. Adverbiale des Vergleichs: sie ist schlau wie ein Fuchs;
  2. Anrede: Liebe Mutter!
  3. Nominativ kann einen Satz bilden: Hilfe! Feuer! Der Genetiv:

 

  1. Attribut: Freude des Wiedersehens;
  2. Objekt: man hat ihn eines Diebstahls beschuldigt;
  3. Prädikativ: dieses Substantiv ist sächlichen Geschlechts;
  4. Adverbiale Bestimmung: der Zeit: eines Tages passierte ein Unglück; des Ortes: Gehe deines Weges; der Art und Weise: sie kam zur Prüfung klopfendes Herzens.

Der Dativ:

  1. indirektes Objekt: ich helfe meiner Mutter;
  2. freier Dativ (dativus ethicus): Mir ist Appetit vergangen; ich putze mir die Zähne.

Der Akkusativ:

  1. direktes Objekt: sie schreibt einen Brief;
  2. adverbiale Bestimmung der Zeit: das dauert den ganzen Tag; des Ortes: ich bin den kürzesten Weg gegangen; der Art und Weise: er stand da, den Hut in der Hand; des Maßes und Wertes: dieses Auto hat mich einen Haufen Geld kostet.

Die Kategorie der Bestimmtheit / Unbestimmtheit bezeichnet das Vorhandensein (Fehlen der Präinformation über einen Gegenstand beim Hörer). Die Form dieser Kategorie ist eine zweigliedrige Opposition zwischen den bestimmten Artikel (der, die, das) und unbestimmten Artikel (-, ein/0): ich lese ein Buch; das Buch ist interessant; ich trinke Kaffee; der Kaffee schmeckt mir gut; ich lese gern Bücher; aus den Büchern wird man klug.

Kategorie der Bestimmtheit/Unbestimmtheit ist kommunikativ grammatische Kategorie. Sie hängt vom Standpunkt des Sprechers ab.

Der Artikel ist eine besondere Wortart und erfüllt zwei Funktionen:

  1. morphologische (bildet er analytische Formen des Substantives);
  2. syntaktische (kommunikativ grammatische Funktion) dient zum Ausdruck vom Thema und Rhema.

Das Thema wird durch den bestimmten Artikel ausgedrückt; Rhema wird durch unbestimmten Artikel oder Nullartikel.

Es gibt Fälle, wo das Rhema im Satz durch den bestimmten Artikel ausgedrückt wird:

  1. wenn das Substantiv ein Unikat ist: Heute scheint die Sonne;
  2. wenn das Substantiv einzog möglichen Gegenstand in der konkreten Situation bezeichnet: in der Konferenz hat der Rektor gesprochen.
Текст статьи
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