Der indefinite Artikel im deutschen

Der indefinite Artikel im deutschen

Die Adjektive sind Wörter mit folgenden grammatischen Eigenschaften: Sie können flektiert werden, das heißt, sie können nach dem Kasus (dem Fall), dem Numerus und dem Genus (dem grammatischen Geschlecht) verändert werden.

Аннотация статьи
Adjektiv
Subjekt
Kasus
Adverb
Positiv
Komparativ
Superlativ
Ключевые слова

Bei der Verwendung des indefiniten Artikels kann man zwischen freiem und gebundenem Gebrauch unterscheiden. Der freie Gebrauch ist der Norm Fall. Hier bestimmt der Rede oder Textzusammenhang die Wahl des Artikels.

Im freien Gebrauch erhalten Substantive der indefiniten Artikel, wenn drei Bedingungen erfüllt sind:

  • Sie stehen im Singular.
  • Sie weisen das semantische Merkmal zahlbar auf
  • Es gibt keinen semantischen Grund für ein anderes Artikelwort.

Substantive im Singular mit dem Merkmal zahlbar haben also gewöhnlich ein Artikelwort bei sich, und wenn es als letzte Möglichkeit der indefinite Artikel ist:

Familie Müller hat eine schwarze Katze. In unserem Garten wachst ein Kirschbaum.

Zu den Gründen für ein anderes Artikelwort können zum Beispiel gehören:

– Die mit dem Substantiv genannte Person oder Sache ist vorher schon eingeführt worden oder sonst wie bekannt: das Substantiv erhält dann den definiten Artikel oder ein possessives Artikelwort:

der Baum, unser Baum

– Zur Person oder Sache, die vom Substantiv ausgedruckt wird, werden präzisierende Fragen gestellt: es erscheinen dann interrogative Artikelwörter:

Welcher Baum? Was für ein Baum?

– Die Person oder Sache wird über Zeigen identifiziert: beim Substantiv steht dann ein Demonstrativ:

dieser Baum, jener Baum, derselbe Baum

– Das Substantiv wird durch ein passendes Artikelwort quantifiziert:

Mancher Baum, jeder Baum

Beim gebundenen Gebrauch fehlt die Wahlmöglichkeit. Dies kommt vor in einigen Funktionsverbgefügen, zum Beispiel:

ein Ende bereiten/setzen/nehmen

ein Entwicklung nehmen

einen Verlauf nehmen

eine Veränderung erfahren

– In einigen festen Wendungen, zum Beispiel:

Aus einer Mücke einen Elefanten machen: wie eine Seifenblase zerplatzen: sich an einen Strohhalm klammern

– In manchen Sprichwörtern, zum Beispiel:

Ein Unglück kommt selten allein.

Der indefinite Artikel kommt nur im Singular vor. Wenn bei einem pluralischen Substantiv keiner der Grunde für ein besonders Artikelwort zutrifft, bleibt es artikellos. In den folgenden Beispielen steht dort, wo sonst Artikelwörter stehen, im vorliegenden Fall aber nicht, ein Unter strich. Manche Grammatiken sprechen in solchen Konfigurationen von Nullartekel:

Singular: dort steht eine Palme. Familie Muller besitzt eine Katze. Mir fehlt ein Ersatzteil.

Plural: Dort stehen_ Palmen. Familie Muller besitzt_ Katzen. Mir fehlen _ Ersatzteile.

Substantive im Singular, denen das semantische Merkmal zahlbar fehlt, erhalten ebenfalls gar keinen Artikel, wenn die oben genannten Gründe für ein besonderes Artekelwort fehlen:

Otto braucht_ Ruhe. Die Pflanzen benötigen_ Wasser. Ohne_ Kaffee werde ich morgens nicht wach.

Es gibt noch weitere, nicht ganz so große “Wortfamilien“, die Gebrauchsweise von der /die/ das als definiter Artikel, als demonstratives Artikelwort und Pronomen sowie als Relativpronomen. Siehe dazu auch. Die Mitglieder der Wortfamilie ein folgen insgesamt vier Flexionsmustern, die sich teilweise nur in Kleinigkeiten voneinander unterscheiden, Zu unterscheiden sind: das Artikelwortmuster mit einzelnen endungslosen Formen, das lückenlose pronominale Muster, die Flexion wie ein starkes attributives Adjektiv und wie ein schwaches attributives Adjektiv.

Das Artikelwortmuster mit einzelnen endungslosen Formen entspricht demjenigen von kein in. Siehe dazu die folgende Tabelle:

 

Singular

 

Maskulinum

 

 

Femininum

 

 

Neutrum

Plural

Nominativ

Akkusativ

Dativ

Genitiv

Ein Löffel

Einen Löffel

Einem Löffel

Eines Löffels

eine Gabel

eine Gabel

einer Gabel

einer Gabel

ein Messer

ein Messer

einem Messer

eines Messer

-

-

-

Dieses Muster gilt für den indefiniten Artikel und alle anderen Artikelwörter der Familie ein sowie für den Gebrauch als Kardinalzahl, sofern dieser kein Artikelwort vorangeht (die Kardinalzahl nimmt dann offenbar selbst die Position eines Artikelworts ein):

  • Mir fehlt noch ein Löffel. Der Kellner brachte eine Gabel. Mir fallt schon noch irgendein passendes Thema ein
  • Ich benötigte nur Messer

Das lückenlose pronominale Muster unterscheidet sich im Nominativ Maskulinum (Endung –er) und im Nominativ/ Akkusativ Neutrum (lange Endung –es oder kurze Endung –s) von der Formen in (i). Es erscheint, wenn kein flektiertes Wort im gleichen Kasus (zu einer Erklärung):

  • Artikelwort, elliptisch: Das hier ist ein Messer aus Silber, das dort eins/ eines aus Stahl. (Aber wenn ein flektiertes Wort folgt: das hier ist ein silbernes Messer, das dort ein stählernes). Ein Löffel für Mama und einer für Papa.
  • Indefinitpronomen: Irgendeiner kann dir sicher helfen.
  • Kardinalzahl, sofern kein Artikelwort vorangeht: Ich brauche zwei Messer und nicht nur eins/eines. Nur kann Vorsitz fuhren

Die Formen, wie sie beim stark flektierten Adjektiv üblich sind, erscheinen nur beim Gebrauch als Kardinalzahl (a) und als unbestimmtes Zahladjektiv (b), sofern ein endungsloses Artikelwort vorangeht:

  • Der Pirat rieb eines Auge (die Kurzform ist hier ausgeschlossen: sein eins Auge. Du bist mein einer und einziger Liebhaben. (Internetbeleg) Rosenstolz haben begriffen, dass ein Popkünstler nur sein eines Thema braucht, um darüber alles auszudrucken, was er will. Ich ließ den Wagen reparieren, dessen einer Rad sich nicht mehr drehte.
  • Sein einer Bruder lebt in Paris, sein anderer in London.

Die Formen, wie sie beim schwach flektierten Adjektiv üblich sind, erscheinen beim Gebrauch als Kardinalzahl und als unbestimmtes Zahladjektiv nach Artikelwörtern mit Endung.

Текст статьи
  1. Зиндер Л. Р., Строева Т.В «Современный немецкий язык». Москва, 1957.
  2. Щерба Л. В «Опыт общей теории лексикографии». Moсква, 1957.
  3. Stepanova M. D, Sernyseva I. I «Lexikologie der deutschen Sprache». Moskau, 1975.
  4. Duden «Die Grammatik». Deutschland, 2010.
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