Die Linguistik als Bereich der Sprachwissenschaft und als Lehrfach

Als der Weg der Bereicherung des deutschen Wortschatzes gilt die Wortentlehnung aus anderen Sprachen. Die Analyse der modernen deutschen Sprache zeigt, dass ihr Wortbestand seiner Herkunft nach ungleichartig ist.

Аннотация статьи
die Entlehnung
das Fremdwort
die Lehnbildung
die Lehnprägung
das Lehnwort
der Purismus
Ключевые слова

Der dritte Weg der Bereicherung des deutschen Wortschatzes ist Bedeutungswandel, d.h. die Veränderung der Bedeutung schon existierten Wörter. Eben darin liegt die Hauptbesonderheit der Semantik im Vergleich zu den ersten zwei Wegen (Wortbildung, Entlehnung).

Die Semasiologie (Semantik) ist ein Zweig der Lexikologie, der die Bedeutung des Wortes und deren Wandlung erforscht. Der Terminus Semantik ist griechischer Herkunft: Semantik - eigentlich "der Bezeichnende", "der Bedeutende". Die Semantik des Wortes ist als die Bedeutung des Wortes. Jedes Wort besitzt eine oder mehrere Bedeutungen. Es muss betont werden, dass die meisten deutschen Wörter mehrere Bedeutungen haben, d.h. mehrdeutig sind. z. B. das Wort Flügel hat viele Bedeutungen:

  1. der Flügel des Vogels;
  2. der Flügel des Gebäudes;
  3. der Flügel des Fensters, der Tür des Tores;

Die ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes ist "Flügel des Vogels", die anderen jedoch sind infolge der Veränderung dieser Bedeutung entstanden.

Die Bedeutung des Wortes lässt sich nicht als etwas Konstantes, Beständiges, als etwas für alle Zeiten und in allen Fallen Stabiles betrachten. Die Bedeutung des Wortes kann ändern: das geschieht oft gleichzeitig mit der Veränderung der Gegen -stande und Erscheinungen der Wirklichkeit. Diese Tatsache wurde von Gelehrten bemerkt, und viele Linguisten beschäftigen sich mit dem außerordentlich wichtigen Problem des Bedeutungswandels. Außer den äußern Ursachen des Bedeutungswandels wie Entwicklung des gesellschaftlichen Lebens, Veränderungen der Gegenstände usw. ist aber auch die große Rolle verschiedener sprachlicher Prozesse und Erscheinungen viel zu übersehen. In dieser Hinsicht sind hier folgende innere sprachliche Ursachen des Bedeutungswandels zu erwähnen.

  1. Einfluss der Form Veränderung auf den Bedeutungswandel des Wortes;
  2. Abhängigkeit des Bedeutungswandels von der Veränderung der grammatischen Funktion und manchmal zugleich auch der lautlichen Form des Wortes.

Übertragung der Namensbezeichnung.

Es gibt folgende Arten des Bedeutungswandels:

  • Übertragung der Nahmensbezeichnung, metaphorische und metonymische, die zum Bedeutungswandel des Wortes führen;
  • Bedeutungserweiterung - und Verengerung des Wortes;
  • Wertsteigerung und Wertminderung der Bedeutung;
  • Übertreibung und Abschwächung der Wortbedeutung (Hyperbell und Litotes);
  • euphemistische Veränderungen der Bedeutung (Euphemismen).

Es muss betont werden, dass der Bedeutungswandel nicht nur in einzelnen Wörtern, sondem auch in Wortverbindungen und sogar in Satzen stattfinden.

einen Korb geben - übertragene Bedeutung.

Als Hauptart des Bedeutungswandels gilt die Übertragung der Namensbezeichnung (der Benennung des Gegenstandes) von einem Gegenstand auf einen anderen, von einer Erscheinung auf eine andere.

Es gibt zwei Arten der Übertragung:

  • auf Grund der Ähnlichkeit - metaphorische Übertragung;
  • auf Grund des logischen Verhältnisses – metonymische Übertragung. Die Übertragung der Namensbezeichnung auf Grund der Ähnlichkeit zwischen den Gegenstanden oder Erscheinungen, die miteinander vergleichen werden, nennen wir metaphorische Übertragung; das Wort selbst mit der neuen metaphorisch Übertragenen Bedeutung ist die Metapher; Das Wort Metapher stammt aus dem Griechischen: meta - Lieber; phere - trage, eigentlich "Übertragung". Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes heißt die eigentliche, direkte Bedeutung oder die Grundbedeutung.

Es gibt zwei Arten der Metapher:

  1. die poetische (stilistische) Metapher;
  2. die lexikalische Metapher.

Die poetische Metapher ist viel ausdrucksvoller, bildhafter als die lexikalische. Sie fällt gleich auf, wird leicht empfunden: die Flamme der Liebe; der Busen der Nairn usw. Die poetische Metapher schafft keine neue Bedeutungen der Wörter. Sie dient nur stilistischen Zwecken, hilft dem Autor, verschiedene Schattierungen der Gedanken und der Gefühle feiner, genauer, bildlicher auszudrücken und seine Gedanken vielgestaltig wiederzugeben. Die poetische Metapher wird von der Stilistik behandelt. Die Lexikologie aber beschäftigt sich mit der lexikalischen Metapher, denn eben durch diese Metapher kann das Wort eine neue Bedeutung bekommen und dadurch den Wortbestand der Sprache bereichert, z.B. das Wort Flügel als Bezeichnung des Flugzeuges, eines Gebäudes, einer Armee, eines Tores ist eine lexikalische Metapher.

Als der Weg der Bereicherung des deutschen Wortschatzes gilt die Wortentlehnung aus anderen Sprachen. Die Analyse der modernen deutschen Sprache zeigt, dass ihr Wortbestand seiner Herkunft nach ungleichartig ist. Neben dem einheimischen Wortgut lassen sich im Deutschen fremde lexikalische Elemente außerdem. Diese Erscheinung ist gesetzmassig und lässt sich historisch erklären.

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  1. Зиндер Л.Р., Строева Т.В. Современный немецкий язык. Москва, 1957.
  2. Щерба Л. В. Опыт общей теории лексикографии. Moсква, 1957.
  3. Stepanova M. D. Sernyseva I.I. Lexikologie der deutschen Sprache. Moskau, 1975.
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